grindelwaldSeit 5 Wochen war ich nicht mehr in der Luft. Aber als ich am dritten Tag in Folge von MoMo tolle Flugberichte bekam und mir Ändu R. aus dem fernen Davos eine vielversprechende Wetterprognose für den Donnerstag, 2. Juli lieferte, entschied ich mich, mit MoMo, Roy, Thimo und Mario R. nach Grindelwald zu fahren. Das Tagesziel wurde hoch gesteckt: First – Interlaken. Zugegebenermassen war ich etwas nervös, die Flugabstinenz machte sich bemerkbar. Auch liess mich das angestrebte Ziel immer  wieder nervös zu den  grösser werdenenden Wolken blicken. Die Basis war auf 2900 Metern. Etwas tief. Die Wolken im Norden sahen nicht nach lieben Cumuli aus. Nachdem wir aber die ersten Piloten am Waldspitz aufdrehen sahen, folgte quasi ein Massenstart der BärnGliders. Tatsächlich wurde ich schnell in die Höhe katapultiert. Interlaken wurde begraben. Stattdessen flogen wir am Reeti rauf und runter, entlang den Hängen und den Felswänden. Leider kamen die Wolkentürme immer näher, so dass ich mich nach ca. 45 Minuten zum Landen entschloss. Kurz danach folgten auch die anderen Bärn Gliders und tatsächlich, auf dem Weg rauf zum Bahnhof fielen die ersten Regentropfen. Da uns der Zug vor der Nase wegfuhr, gingen MoMo und ich in Grindelwald Kopftüechli-‚Shoppen‘. Auch die Herren wurden mit den sehr praktischen Tüchern ausgestattet …

Zum Abschluss des gelungenen Flugtages veranstalteten wir im Zug nach Interlaken ein Kirschisteinspuckwettbewerb zu den Zugfenstern raus. Ihr werdet sehen, nächsten Frühling kann man zwischen Grindelwald und Interlaken Kirschi ernten.

Fotos unter: http://picasaweb.google.ch/noemigrossen/First02#

5.7.09 –  Noemi

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