Letzten Oktober fand das alljĂ€hrliche BĂ€rngliders-Hike&Fly-Weekend statt. Schön wars, doch bereits lange her und daher schon fast in Vergessenheit geraten – bis es in der Wohnung des Autors angefangen hat heftig nach Fisch zu stinken – doch dazu kommen wir spĂ€ter 🙂

Da wie bei fast jedem erdenklichen BĂ€rnglider-Event wieder mal heftiger Föhn angesagt war wurde das Hike&Fly kurzerhand zu einem Hike&Hike umfunktioniert. Wir beschlossen, eine zweitĂ€gige Tour zur LĂ€mmerenhĂŒtte oberhalb des Gemmipasses zu unternehmen.

 

So traf sich eine ansehnliche Truppe von 7 BÀrngliders und Gasthikerin Christa im Zug nach Adelboden. 

Der Aufstieg von der Engstligenalp zum Chindbettipass erwies sich als steil und steinig. Das Zmittag musste man sich hart erarbeiten.

Auf dem Chindbettipass angekommen wurden wir auch gleich das erste mal vom Föhn in Empfang genommen, der sich mit aller Kraft seinen Weg ĂŒber den Pass bahnte. DafĂŒr bot sich uns ein wundervoller Ausblick nach Adelboden und auch in Richtung Gemmipass 🙂

Nach dem wunderschönen Aufstieg ĂŒber Geröllhalden und die Überbleibsel des TĂ€lligletschers war es Zeit fĂŒr eine kurze Snackpause hoch ĂŒber dem Gemmipass mit Blick auf den beliebten und oftmals völlig ĂŒberlaufenen „Kinderwagenwanderweg“.

Danach war es nicht mehr weit bis zur LĂ€mmerenhĂŒtte, wo wie kurz vor Sonnenuntergang ankamen. Beim Feierabendbier vereinbarten wir einen temporĂ€ren Waffenstillstand.

Waffenstillstand? – Das heisst dass Nemo, unser neustes und innert kĂŒrzester Zeit auch unbeliebteste Vereinsmitglied Pause machen durfte. Denn wer Nemo von einem Vereinsevent mit nach Hause nimmt darf den Bericht schreiben – und ihn erst weiterreichen wenn der Bericht online ist. Man kann ihn auch einfach liegen lassen bis alles nach Fisch stinkt. Ist aber nicht zu empfehlen 🙂

Wenn man sich schon nicht mit Nemo Ă€rgern kann muss man sich was anderes ausdenken um sich an einem Abend möglichst viele Feinde zu schaffen – der Erfinder von UNO hat sich vor langer Zeit erfolgreich dieser Problematik gewidmet. Die Teilnehmer des Weekends haben sich natĂŒrlich minutiös auf diesen Teil des Abends vorbereitet und so hat sich absichtlich niemand vor dem H&F die FingernĂ€gel geschnitten. Bier und HĂŒttenkafi halfen allerdings, den Schmerz in Grenzen zu halten.

Am nĂ€chsten Morgen ging es von der LĂ€mmerenhĂŒtte weiter Richtung Gemmipass. Da die Prognose fĂŒr Sonntag ursprĂŒnglich schlecht war stand eigentlich Wellness in Leukerbad auf dem Programm. Wieder erwarten war das Wetter an diesem Tag aber so perfekt dass wir uns zu einer lĂ€ngeren Wanderung entschlossen. Der Weg fĂŒhrte uns am Daubensee vorbei in Richtung Üschenengrat.

Nach dem Aufstieg zum SchwarzgrĂ€tli machte uns wieder der Föhn zu schaffen – unerbittlich blies er ĂŒber den Grat. Eigentlich war die Mittagspause lĂ€ngst ĂŒberfĂ€llig, doch es sollte noch eine Weile dauern bis wir endlich einen halbwegs WindgeschĂŒtzten Ort fanden, wo jeder seinen Bauch vollschlagen und seinen Rucksack nach Fischresten absuchen konnte.

A propos Fisch – wer das Spiel noch nicht verstanden hat findet hier auch gleich eine Kurzanleitung  wie man den verhassten neuen Clubkollegen ganz elegant wieder los wird. 

Nach einem letzten obligatorischen Gruppenselfie   vor dem eindrĂŒcklichen Kandertal machten wir uns auf den Abstieg zur Luftseilbahn SunbĂŒel. ÜberglĂŒcklich machten wir uns nach dem wunderschönen Wandertag auf nach Hause – doch das GlĂŒck wĂ€hrte nicht lange. Dummerweise hatte sich ein ungebetener Gast im Wanderrucksack eingenistet – und mich dazu genötigt zum Znacht Fisch zu essen.

Freue mich auf den nĂ€chsten Vereinsevent -jetzt wo der Bericht online ist um so mehr 😉
Reto

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