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Das Klubjahr 2018 soll am 8.-9. Dezember 2018 mit dem traditionellen Jahresabschlussfliegen abgeschlossen werden. Das Fluggebiet ist ausgewählt, die Berg-Lodge ist gebucht… leider macht uns das Wetter einen zünftigen Strich durch die Rechnung. Wind und Wetter versprechen nichts Lustiges und da auch Frau Holle noch nicht so richtig aus ihrem Sommerschlaf erwacht ist, suchen wir rasch nach Alternativen. Nichts einfacher als das; wir sind ja Bärnglider. Also los ins KaWeDe zum Glide on Ice!

Wie wunderschön, ja fast romantisch ist es. Verträumt glidern wir übers Eis. Allerdings nimmt das Ganze nach einer Punch-Pause andere Züge an. Beim Tschinggelen hetzen wir uns über die Eisfläche und treiben uns zu akrobatischen Wendemanövern und neuen Temporekorden.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Kulanterweise können wir die Reservation verschieben und setzen das Ersatzdatum auf den 9.-10. Februar 2019. Leider haben wir auch an diesem Wochenende kein Wetterluki (an dieser Stelle Danke Luki fürs Organisieren).

Wegen des starken Föhnes bleiben die Gleitschirme zu Hause. Um dennoch von dem schönen Wetter und dem vielen Schnee provitieren zu können, bewaffneten wir uns kurzerhand mit anderem Sportgerät.

Nach er individuellen Anreise mit Auto oder Zug bezogen wir unseren Schlag in der Berglodge Ristis und trennten uns in zwei Gruppen: während es die eine Hälfte bevorzugte Ski zu laufen, machten die anderen eine mehrstündige Schneeschuhtour durch teilweise unberührte Schneehänge.

Nach der Pistenkontrolle trafen sich alle wieder in der Lodge und zeigten sich erstaunt über den Ausbaustandard der Sanitären Anlagen.

Nach dem mehrgängigen Abendessen flogen zwar immer noch keine Schirme, dafür aber UNO-Karten. Da erfahrene BGs als Vorbereitung ihre Fingernägel säuberlich manikürt hatten, gab es für einmal keine Verletzten zu beklagen. Einzig die geräuschintensive Nacht wurde anderntags von einzelnen beklagt.

Nachdem wir das üppige Frühstückbuffet geplündert hatten trenten wir uns erneut in zwei Gruppen: Die Skifahrer und die Wanderer, welche zum gemeinamen Gruppenbild und Kafi in die SAC-Hütte hochstiegen.

Die Gruppen trafen sich erneut zum gemeinsamen Mittagessen, bevor die Wanderer ganz ins Tal abstiegen um am Bahnhof wieder mit den Skifahrern zusammenzukommen und glücklich und zufrieden den Heimweg anzutreten.

Die Zeitungen werden zwar am nächsten Tag von Orkanböhen berichten, aber das Engelberger-Tal ist gut geschützt. Auch wenn wir nicht in der Luft waren – rumgeglidert sind wir auf jeden Fall. Zudem sind wir froh, dass wir den Jahresabschluss-Anlass gerade eine Woche vor der Saison-Eröffnung durchführen konnten. Das war knapp!

Danke Q-Si für den Bericht

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