Endlich wieder ein guter Tag – Laut Prognose konnten wir bis ca. 14 Uhr fliegen, danach sollte der Wind zu stark werden. Daher Zogen die Piloten individuell um Startplatz hoch, sobald sie ihre Flugaursrüstugnen gepackt hatten. Die Ersten entschieden sich für den Morgenstartplatz.

Da dieser leicht im Lee und bereits völlig überloffen war, entschieden sich die Nachzügler nach kritischer Betrachtung für den etwas tiefer gelegenen Startplatz. Dieser war noch gänzlich leer und so konnten alle gleichzeitig starten. Wir flogen in 15 Minuten weiter als zwei Tage zuvor in 1.5h. überhöhen.

Die Thermik ging zuverlässig, aber der Wind war spürbar. Viele versuchten, eine kleinere Talrunde zu fliegen, was nicht immer erfolgreich war, die Gondel erlaubte aber kurz später einen neuen Versuch. Mit zunehmendem Wind wurden die Strecken-Versuche zwar immer schwieriger, dafür war Soaring angesagt, was super funktionierte. Und es blieb deutlich länger fliegbar, als die Prognose dies vermuten lies.

Leider nicht ganz so gut lief es auf dem anderen Startplatz – neben dem kaum möglichen Thermik-Einstieg waren auch verknackste Füsse zu beklagen. Nachdem die Beschwerden im Laufe des Tages nicht abnahmen, suchte Priska dann Abends doch noch einen Arzt auf und wurde für weitere Untersuchungen ins Spital verweisen.

Mit kreativen Menüs (z.B. den Crêpes aus dem Tschortsch-Mobil) und der Besprechungen zur Verschiebung nach Bassano am nächsten Tag (das Wetter sollte dort viel besser sein) liessen wir den Tag ausklingen. Und obwohl sich Nemo aus Langeweile nach einem neuen Versteck sehnte, wurde ihm dieser Wunsch nicht vergönnt. Und dies trotz schon fast offensichtlichen Hinweisen. Im nassen Zelt eingewickelt sollte er noch eine lange Autofahrt durchstehen müssen und einen ganzen Tag weiterhängen.

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