090517_02 Eigentlich wollte ich ja in Richtung Engelberg – aber weil der Föhn sich ankündigte, habe ich mich entschieden in den Jura zu reisen. Trotz starker Windprognose machten wir uns zu zweit auf den Weg. Im Fluggebeit angekommen, wehte der Wind kaum. Gestartet sind wir dann auf dem so genannten Berg, wo die Sonne scheint…  Bei diesem Starplatz weiss man nie, ob man dann wirklich über die Tannenspitzen kommt… Thermik war da – nicht hammermässig, aber wir blieben beide in der Luft bist wir wieder sicher gelandet waren. Erstaunt war ich über die vielen Gleitschirmfliegenden  am Startplatz „oberi Wängi“ – Als dann dort der Wind von hinten blies und ab und zu von der Seite, hab ich mich entschieden den Berg frisch und munter herunter zu wandern… Michu hat unterdessen beim Landeplatz mit seinem Schirm gespielt… Am Abend trafen wir dann die Bärn Gliders Noemi, Ändu R. und Wam zu einem gemütlichen Abendessen.

Michu, Bruno, Andy, MoMo, Sam
Michu, Bruno, Andy, MoMo, Sam

One thought to “Geflogen im Jura”

  • Nika

    Hallo Momo
    zuerst überlegte ich ja noch, ob ich in den Jura mitkommen sollte, weil ich die Gegend nicht kenne und weil zusammen fliegengehen immer Spass macht. Aber die Windprognose von Meteoblue liess mich zögern. So entschloss ich mich, in Marbach zu fliegen. Warten war vorerst auch hier angesagt, doch nach dem Mittag konnte ich starten und erwischte ziemlich gute Thermik. Nach einer guten Stunde Fliegen gings plötzlich mitten im Tal überall nur noch hoch. Nicht sehr stark, aber stetig und grossflächig. Zugleich zogen immer mehr Wolken auf. Der prognostizierte „Kaltlufteinbruch mit heftigen Gewittern“ ging mir durch den Kopf. War das stetige Steigen im ganzen Tal nun harmlos und schön, ein Gratislift sozusagen, oder befand ich mich in der von der kalten Luft verdrängten Warmluft und es drohten unangenehme Turbulenzen und Gewitterböen? Ich beobachtete die anderen Gleitschirme in der Luft. Deren Reaktion war uneinheitlich. So entschloss ich mich, die Ohrennanleg- und Abkreisetechniken wieder mal zu üben und bei der Seilbahnstation zu landen. Ein feines Gläceli in der Beiz rundete schliesslich diesen ziemlich speziellen Flugtag ab.
    Liebe Grüsse – Nika

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