crewannecyEigentlich war ein Reko-Weekend in der Region Chiemsee,in Aschau, an der Kampenwand geplant. Das Sturmtief über Österreich hatte aber etwas dagegen, so dass wir drei Hasen Roland, Rutschme und Rolf uns kurzerhand entschlossen haben nach Annecy (Frankreich, 1/2 Std nach Genf) zu fahren. Am Treffpunkt in Önsingen wurden wir zwei Bärn Gliders von der Toggenburgergruppe, Roland Schätti mit Sohn Yanik , Christine und Kusi (3 Passagiere) aufgeladen, und ab gings Richtung Annecy. Dort angekommen begann natürlich die Hotelsuche. In Doussard war unser Wunschhotel wegen einer Hochzeit ausgebucht,aber der Hotelier half uns im Nachbardorf Faverges im Hotel de Genf zwei Zimmer für eine Nacht zu buchen. Für die zweite Nacht hatten wir dann ein 6er Zimmer im Gleitschirmfliegerhotel oberhalb Lathuile reserviert. Nach dem eintschecken rief der Berg und los gings auf den Col de la Forclaz,oben angekommen hiess es Schirme auf den Rücken und 25min lang zum Startplatz hochlaufen. Am Startplatz trauten wir unsern Augen nicht, alle Gleitschirmler der ganzen Welt, ausser 2-3 fehlten, waren da (so etwa 60-80 Nasen). Der Startplatz war masslos überlastet, und wir dachten schon mann müsse Nummern lösen wie bei der Post. Da sportliche Verhältnisse herrschten trauten sich die Deutschen Kollegen nicht so recht und gewährten uns Vortritt mit unseren zwei Tandemschirmen, Christine(wollte nicht fliegen) und Rutschme halfen uns die Schirme auszulegen. Und schon waren wir wenig später in der Luft, Roland mit Kusi als Passagier und Rolf mit Yanik. crewtandem

Rutschme startete als letzter. Christine fotografierte die Szene und fuhr danach zum Landeplatz in Doussard. Knapp eine Stunde später trafen wir uns am Landeplatz zum Landebier mit Pommes.

Am Sonntag nach dem Morgenflug vom Col de la Forclaz fuhren wir nach Talloires zum Startplatz Planfait mit dem Ziel zum Hotel nach Lathuile
zu fliegen. Diesmal startete ich mit Ynik als erster und drehte auf bis
2100m, über die drei Zähne von Lanfon,an der Basis angekommen flog ich los via Lanfonnet Richtung Pointe de Chenevier ca 8Km,aber über dem Col de la Forclaz entschloss ich mich den See Richtung Entrevernes zu queren, dort war der Wind so stark,dass eine Landung beim Hotel nicht möglich war, also landeten wir in Doussard am Landebierplatz. crewaussichtRoland mit Kusi und Rutschme der Soloflieger flogen ebenfalls mitten über dem See zum Landebierplatz.

Zum Abendflug um 17Uhr starteten wir wieder auf dem Col de la Forclaz, Roland mit Sohn Yanik am Tandem und ich und Rutschme mit dem Soloschirm. Roland versuchte nochmal beim Hotel zu landen musste aber abbrechen wegen zu turbulentem Wind. Rutschme und ich starteten mit dem Ziel Taloires und retour etwas später weil der Wind am Startplatz stark von der Seite kam so ca. 20-25kmh. Die Deutschen Kollegen starteten nicht mehr, somit hatten wir die Startfläche für uns alleine und Zuschauer wie noch selten. Einmal in der Luft gings superschnell bis über 2000m hoch, dann gegen den Wind mit ca. 12-15kmh Richtung Talloires (drei Zähne von Lanfon). Nach 40Min gegen den Wind,und noch nicht am Ziel,drehten wir ab, um mitten über dem Lac d’Annecy mit über 50kmh die 6Km retour zum Landeplatzbier zu heizen. Nach dem Abendessen beobachteten wir auf den Liegestühlen vor dem Hotel den Landeplatz, wo nach 21.35Uhr der letzte gegen den Wind stehend landetete. Am Pfingstmontag nach dem Frühstück austschecken und sofort auf den Berg, schwitzend am Startplatz angekommen das gleiche Bild wie die letzten Tage (50-100Piloten wartend). Es war bereits 13.30Uhr als wir glücklich und zufrieden am Landeplatzcola eintrafen. Jetzt das GPS programmieren und ab auf die Bahn Richtung Naherholungs-und Aussichtsplatz Signal de Bougy wo wir unsere Pfingstreise ausklingen liessen.

crewpilotenDer Rest war Routine auf der Autobahn nach Önsingen, aussteigen,die Kollegen verabschieden und viaPizzeria nach Hause. Ende des Reko-Weekendes am Chiemsee.

04.06.2009 – Rolf und Rutschme

Leave a comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.