Anreise

Um 3.45 Uhr machte sich der Guide Andy Flühler mit dem Flugbus auf den Weg; übe den Umweg Langenthal (Fretsch & Rolf), Bern (Noemi & MoMo), Kandersteg, Simplon, Mailand, Bologna, kamen wir in Ancona an. Dort verstauten wir den Bus in den dunkeln finsteren Bauch der ANEK Lines. Dann gab es das erste Titanic Fotoshooting. Nach einem fettreichen Abendessen vertrieben wir 2 der 20 Stunden mit Jassen, wobei die Bernernnen den Innerschweizern überlegen waren J Die Herren machten sich auf in ihre Kabinen und wir wurden noch  von einem „Schlafplatz“ zum andern getrieben. Am nächsten Morgen schnappten wir uns fünf griechische Fallschirmspringer. Nach der Ankunft in Patras furhen wir auf direktem Weg ins Fluggebiet. Doch die starken Überentwicklungen verhiessen nichts gutes und so entschlossen sich die Herren mit beiden Füssen auf dem Boden zu bleiben – wir Frauen dagegen wagten den Sprung in die Fluten des Golfs von Patras. Somit soarten wir statt  in gewittrigen Schläuchen auf sanften Wellen.

Montag, 31. August 2009

Nach der anstrengenden Reise, gingen wir ausgeschlafen, frisch und munter los. Kalenzi war unser erstes Ziel. Rolf, unser ‚Dummy’, flog als erster raus und fand sich relativ bald in der Konvergenzzone zurecht. MoMo wagte den Sprung als nächste und kämpfte schon etwas mehr, da die Wolken bereits einen grossen Teil des Geländes abschatteten. Noemi, die Schattenfliegerin, musste sich nach einem 5 minutigen Kampf mit den nicht vorhandenen Thermikschläuchen geschlagen geben – landete auf einem 20m2 Plätzli und machte sich auf eine 1 ½ stündige Wanderung durch das griechische Hinterland. Vom Boden aus konnte sie die Flugkünste von MoMo, Rolf und Andy beobachten. Die vereinzelten Regentropfen und zwei Militärjets liessen das Adrenalin steigen… Nach dem uns Fretsch and den diversen „Landeplätzen“ eigesammelt hat, gings weiter ins nächste Fluggebiet: Santomeri

Santomeri

Der Dummy Rolf zögerte nicht. Nach ihm wurde Noemi in die Höhe gebeamt, dicht gefolgt von MoMo. Es folgte ein stündiges Soaren entlang der 7.4 km langen Felskante. Wir genossen den Blick auf die Berge der Peloponnes, auf den Golf von Patras und hinüber auf das griechische Festland… Derweilen suchte uns Andy einen geeigneten Landeplatz, der thermisch nicht allzu aktiv war. Glücklich und zufrieden machten wir Halt beim nächsten ‚Griechen’ und bestellen eine riesen Auswahl an griechischen Spezialitäten.

Der glorreiche Tag wurde mit einem Nachtbad bei 25grad Wassertemperatur gekrönt.

One thought to “Reise in den Süden: Griechenland”

  • dani

    amigos
    weiss gar nicht ob ich noch mehr erfahren will… es tönt zu schön!

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