Lea und Räfu haben für Pfingstmontag zum Fliegen vom Niesen aufgerufen. Dem Ruf folgen MoMo, Michu, Volkmar und ich. Für mich das erste ‚richtige‘ Bärn-Gliders-Fliegen, notabene erst der dritte Flug nach der praktischen Prüfung und der erste ab dem Niesen. Dementsprechend war ich auch es bitzeli nervös… gleichzeitig aber auch froh, erfahrene Piloten um mich zu wissen.
MoMo nutzt unterwegs ihre Connections und organisiert uns vom Zug aus Gruppentickets Mülenen – Niesen (einfach, ist ja klar). Der Warteschlange an der Kasse können wir dadurch entgehen, jedoch nicht derjenigen zum Bähnli – und die ist ganz schön lang. Rund 1.5h später haben wir es geschafft und stehen auf dem Gipfel. Auf dem Weg zum Startplatz gehen mir einige Gedanken durch den Kopf… Was wird mich erwarten? Werde ich beim Start alles richtig machen? Die Tipps aller Piloten noch einmal sortieren, etc, etc. Und dann sind wir da – nicht alleine. Unter vielen anderen sind die Bärn-Gliders Barbara, Florian, Adrian, Sascha, Rahel und Jovan ebenfalls mit von der Partie.
Nach kurzer Verpflegung geht’s los: MoMo steigt als erstes in die Thermikschläuche, dicht gefolgt von Michu. Volkmar, der übrigens auch seinen ersten Höhenflug nach der Prüfung absolviert, legt zwar einen etwas wackligen Start hin, aber auch er gelangt in die Luft. Bei mir macht sich nochmals die Nervosität bemerkbar: Durch den doch ziemlich starken thermischen Aufwind habe ich etwas Respekt vor dem Starten… dank Lea’s Hilfe klappt’s jedoch auf Anhieb und erst noch einwandfrei. Es geht auch gleich so aufwärts, dass ich innert Sekunden den Startplatz überhöht habe. Die Nervosität legt sich und ich kann das immense Panorama geniessen – herrlich! Auch Räfu und Lea folgen und gewinnen im Nu an Höhe.
Während MoMo fast bis Adelboden und wieder zurück fliegt, verliert Michu leider die Schläuche und landet in Frutigen. Für mich wäre ein solches Vorhaben doch noch ein Nümmerli zu gross, weshalb ich mich mit der Thermik rund um den Niesen begnüge und da ein paar Erfahrungen sammle. Eine davon: ich verkrampfe mich noch viel zu fest! Bauchmuskelkater lässt grüssen… 😉
Hintereinander landen wir in Spiez und treffen beim „Après-Fly“ in der Brasserie wieder auf Jovan (inkl. glücklichem Passagier), Rahel und Ruben.

Auf der Rückreise entschliesst sich unser Grüppli zu einem spontanen Grillieren bei mir zu Hause. Chrigu L. (ein zukünftiger Bärn-Glider ;-)) ist mit dabei und etwas später kommt auch Ändu R., der heute sein erster Segelflug absolvierte und ein leckeres Dessert mitbringt, dazu. Bei munterem diskutieren über Flugerfahrungen, Flugferien, Testivals und die Schweizer Gleitschirm Clubmeisterschaft 2010 in Gstaad inkl. der Frage, ob es die Bärn-Gliders schaffen ein Frauen-Team anzumelden, lassen wir das Pfingstmontagsfliegen ausklingen.

Mein Fazit: Die Feuertaufe habe ich überstanden und ich war bestimmt nicht das letzte Mal mit von der Part(y)ie 😉

Nicole

One thought to “Pfingstmontagsfliegen oder „Der Niesen ruft“”

  • christian

    Und jetzt muss uns noch jemand verraten, wer diesen Text geschrieben hat. 🙂

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