Kaum aus der Hitze zurück, machte ich mich mit ein paar Bärn Gliders auf den Weg um gemeinsam unsere Saisoneröffnung zu feiern. Im Zug ins Wallis waren wir natürlich nicht die Einzigen. Beim Ausstieg in Visp hat Chrigu in aller Hektik seinen Schirm nicht mehr gefunden. Doch zum Glück war er nicht verschwunden! Kaum in Zermatt angekommen, gab es eine Landeplatzbesichtigung unter fachkundiger Anweisung von den Johos. Ob der Schnee bei der Landung ins Rollen kommt, das wusste keiner von uns. Frohen Mutes ging’s los aufs Rothorn. Oben, auf 3200m angekommen warteten wir noch auf den Nachzügler Dannecker. Das obligate Fotoshooting fand zuerst ohne Frauen statt. Doch ich würde meinen, dass die Frauen schon ‚Farbenpfupf‘ bringen…

Lea und ich liessen die Herren in aller Ruh starten. Als letzte machte ich mich auf einen langen Spurt gefasst – ging’s doch in Südafrika so locker! Wow und schon sah ich das Matterhorn und schon bald traf ich auf die ersten Thermikblasen. Wir bekamen nicht genug und nachdem dann auch Chrigu tief im Schnee gelandet war (ja man hätte noch lange in der Luft bleiben können), gingen wir nochmals hoch. Diesmal stand ein ‚Streckenflug‘ auf dem Programm: Rothorn – Täsch. Nicht zu vergessen: den Heliport der Air Zermatt ist zu informieren (!). Bänz mit seinem Probeschirm Swift hat dann gleich alle Thermik weggefegt (der Name erinnert mich an den Swiffer)…Michu mit seinem Testgurtzeug konnte sich wacker oben halten – die Strecke ist er mit einem Impress 3 geflogen. Kaum in Täsch gelandet genossen wir schon bald das après fly: Märu empfahl uns die besondere Randenwurst – ja dem Ändu würde diese Wurst wohl passen – Kari und der Dannecker haben uns verlassen – und wir machten uns auf den Weg zum Abendessen. Hmmm fein war das Essen. Mit vollen Bäuchen zogen wir uns ins Ferienhaus zurück. Viele Spiele waren vorhanden, doch wir unterhielten uns einfach so.

So vermissten wir natürlich Siuv, der wegen einem schlechten Döner den tollen Flugtag verpassen musste. Beim Zähneputzen wurde es Märu beinahe schlecht, als er die Ferienwohnungzahnpasta genauer betrachtete: 1994 abgelaufen (!). Am Sonntag dann gab’s einen raschen Aufbruch, denn wir wollten der toten Front nicht begegnen und wagten uns nicht mehr in die Höhe zu steigen. So sangen wir dann im Zug dem Ändu noch das Geburtstagslied – schliesslich feierte er einen runden Geburtstag. Ich reiste dann gerade weiter nach Zürich, was eigentlich nicht wirklich oft vorkommt. Aber alles kann sich ja noch ändern.

Herzlichen Dank an Märu und Kari für die Organisation und Übernachtungsmöglichkeit, ein grosses Merci ans jüngste mitgekommene Mitglied (das Brot war dank dir besonders lecker) – und ja ein Merci an alle für das wunderschöne Wochenende.

21.2.2012 – MoMo

Kommt doch alle an den Stamm am kommenden Freitag (siehe Eintrag unten)

One thought to “Südafrika ade – Matterhorn olé”

  • Märu J.

    Hey cools Brichtli Mömeli! Merci!

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