Mit einem Wetterchaos hat die ganze Reise angefangen.

Fahren wir wie geplant am Donnerstag? Geht’s erst am Freitag

Richtung Süden, oder gehen wir überhaubt? Nachdem die Reise wegen
schlechten Wetter abgesagt wurde, die Absage in ein vielleicht
wechselte, wurde das Trainingscamp trotzdem durchgeführt. 15
unerschrockene Nasen sind mit vollem Optimismus früh morgens in den
Bus nach Italien gestiegen. Stundenlange Flüge hat keiner erwartet.
„Wir nehmen einfach jedes Schönwetterloch“ war das allgemeine Motto.

Der erste Tag, auf dem allgemein bekannten Hügel, begann
vielversprechend. Ein stetiger Aufwind machte alle hungrig auf den
ersten Flug. Die Thermik war schwach aber ausreichend, um sich über
der Krete zu halten. Die Wolkendecke verfinsterte sich aber stetig
und zwang uns zu landen. Nach einer Regenpause riss das Wetter
wieder auf und wir konnten einen Abendflug machen. Nach der Landung
und dem zusammenpacken des Gliders kag abbuchen. Jedes gute
Wetterloch genutzt, 3 bis 5 Flüge gemacht. Ein guter Einstieg in das Trainingscamp ist gelungen.
Der zweite Tag wurde mit einer Videoanalyse des ersten Tags
gestartet. Der Blick aus dem Fenster verriet, dass heute sicher kein
guter Flugtag würde. Nebel und Wolken umschlossen San Fermo. Der
beste Tag um ein Alternativprogramm zu starten. Einige besuchten
Bergamo. Die andern machten sich eine gute Zeit beim Tichu-spielen.
Am späteren Nachmittag konnten doch noch aufzieh- und Kiteübungen
gemacht werden. Sogar ‚geflogen‘ wurde an diesem
wetterunfreundlichen Tag. Auch wenn der Hangabstand und die
Fluglänge extrem klein waren. An ein wegfliegen vom Startplatz war
leider nicht zu denken. Der Nebel verdichtete zunehmend. Zurück in
der Unterkunft setzte ein strömender Regen ein. Fliegerisch war aus
diesem Tag leider nichts herauszuholen.
Wir freuten uns aber alle auf den schon legendären Tanz und
Partyabend im Hotel. Linedance ist nicht jedermanns Sache, der Abend
war aber extrem lustig.

Eier-tütschen durfte am Ostersonntag natürlich fehlen. Auch die Sonne
zeigte sich wieder. Mit Aufziehübungen vertrieben wir uns die Zeit
und warteten darauf, dass sich der Wind dreht. 11 hP
Druckunterschied scheinen aber auch für San Fermo zuviel zu sein.
Der Nordföhn erreichte unseren Startplatz. Gestartet konnte leider
nicht werden. Mit dem Wissen, dass es in der Heimat schneite, liess sich
dies aber gut ertragen.

Dafür war der Montag ein guter Flugtag. Gute Thermik beförderte uns
nun an die Wolkenbasis. Mit eisigen Fingern konnte das Toplanden
geübt werden. Dabei wurde munter zwischen den zwei Startplätzen
gewechselt.
Nach diesem tollen Abschlusstag führen wir am späten Nachmittag
zurück in die Schweiz.
Der Guten Stimmung in der Gruppe konnte das durchzogene Wetter
nichts anhaben. Alles in allem eine gelungene Italienreise.
Merci an Andy und Momo für die Organisation.

Ich freue mich schon aufs nächste Jahr.->Michu

 Wenn Jemand noch mehr Bilder/Videos hat bitte melden !

One thought to “San Fermo 2012”

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