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Armenien? Noch im Frühjahr wusste ich bloss die ungefähre Lage im Kaukasus, etwas über den Genozid, und dass die Band System of a Down von dort kommt.
Erwartet hat mich ein Land, kleiner als die Schweiz, mit schönen Landschaften und sehr freundlichen Leuten. Primär wollte ich aber fliegen. Schon am ersten Tag war ich mit den Locals am Sevansee soaren. Ca. 10 Schirme und ein Delta in der Luft. Für die weiteren 3 Wochen war ich hauptsächlich mit Anton und Saschka unterwegs. Die beiden hatten das selbe im Sinn wie ich. So sind wir fast jeden Tag von Jerewan losgezogen. Ziel: möglichst viele Kilometer fliegen. Unter dem Strich konnte ich doch an 18 von 21 Tagen fliegen. Zweimal hats über 60km gereicht, einmal 100km FAI. Die Bedingungen waren nicht gigantisch, hatte ich doch eine recht untypische Wetterperiode mit häufigem Nordwind erwischt. Trotzdem war die Basis oft auf 3500m oder höher.
Nach dem landen wirds erst richtig interessant: Oft wurde ich von Leuten eingeladen, durfte essen und trinken. Zurückkommen ist relativ einfach. Autostopp funktioniert sehr gut in Armenien. Einmal konnte ich mir im Laderaum von einem Transporter den Bauch mit Aprikosen vollschlagen, ein anderes Mal war ich auf dem Beifahrersitz von nem Betonmischer.
Neben dem Fliegen konnte ich doch noch ein paar Sehenswürdigkeiten anschauen. Sehr beeindruckend war das teils in Fels gehauene Kloster Geghard. Bei Tatev gibts unten in der Schlucht eine Grotte mit kleinen Becken und warmem Wasser. Top!
Alles in allem eine super Reise ins Unbekannte, jetzt mit vielen schönen Erinnerungen.

Gruss Pesche

Link zum Blog:
http://paraarmenia.blogspot.com

Video vom besten Flug:

Tracklog:
http://www.xcontest.org/world/en/flights/detail:pesca1/25.7.2013/08:08

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