Das ist echt ansteckend, wenn Ihr alle so schöne Berichte schreibt! Darum hier noch was von meinem nicht perfekten XC-Montag.

Das Sahnehäubchen gehört obendrauf, den ganzen Bericht hier

Habe mich am Montag mangels Motivation zum früh aufstehen wieder einmal für den Niderwiler Stierenberg entschieden. Von der schwachen Inversion auf 1000m – 1200m lasse ich mich nicht beeindrucken und starte bald mit Michi Richtung Westen. Zwischendurch gute Böller, wir kommen gut voran, trotz der bescheidenen Höhe. Die Schlüsselstelle liegt heute am Grenchenberg. Normalerweise fliege ich sorglos mit 50m über den Bäumen an die Montoz-Kette, aber so hoch gehts nicht. Also Plan B wie Bözingenberg. Die andern kehren and der Stelle um. Michi landet zuhause in Pieterlen. Am Böz gehts zuerst ganz gut, dann plötzlich gar nicht mehr. Der Pfupf über dem Parkplatz vom Rolexgebäude trägt mich doch noch zum offiziellen Landeplatz. An der zweiten Krete bilden sich die ersten Kumuli auf über 2000m. Unerreichbar. Das tut weh! Hier das Tracklog.

Was jetzt? Nochmals Stierenberg? Oder Mont Soleil? Elvis gabelt mich auf dem Parkplatz auf, und wir machen noch einen Flug vom Böz. Top to bottom. Scheisse.

Das können wir so nicht stehen lassen. Wir entscheiden uns für eine Feierabendsession in Corgémont. Kein Wind. Warten. Es trudeln 10 – 15 Piloten ein. Die ersten Ungeduldigen zählen die Tannzapfen bis zum Landeplatz. Der Wind wird ein wenig stärker. Jetzt oder nie. Wir halten uns gerade so auf Startplatzhöhe. Nur nicht die Nerven verlieren. Dann, oh Wunder, ich erwische den ersten Schlauch, der mich mit schwachem, konstanten Steigen meine Kreise drehen lässt. Das Steigen wird immer besser. Unten wird schon zusammengepackt, hier komme ich nicht mehr weg. Aber mit 2000m fliegts locker nach Biel. So schön!

Den Leuten auf der Promenade gefallen meine Manöver, und ich werde mit Winken begrüsst. Landung im noch geschlossenen Strandbad. Diese Zäune, da gehen immer die Jeans kaputt. Das Landebier lasse ich mir nicht nehmen. Und am Mittag war ich noch so kurz vor dem Nachhausegehen. Alles in allem, 🙂 🙂 🙂 .

Gruss, Pesche

One thought to “Sahnehäubchen auf einen durchzogenen Flugtag”

  • Tschortsch

    Heiland(bein)sack!

    Auch du hast dir dein Landebier verdient. Was gab’s denn, ein Calanda Bräu? 🙂

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