Im Vorfeld wurden viele Mails und SMS in die Runde und hin und her geschickt, mit dem Resultat, dass wir uns auf den Weg zum Weissenstein machten. Oben angekommen, stellten wir fest, dass wir nicht die einzigen waren, welche diese Idee hatten. Der Himmel war zwar immer noch klar, dennoch konnten kürzlich gestartete Piloten bereits Höhe gewinnen.

Gleitschirmfliegen Weissenstein-02

Claudio am Grenchenberg

Deshalb starteten in kurzen Abständen Peschä, Michael, Philipp, Claudio, Diana und ich bald raus und tummelten uns in einer riesigen Traube aus Mentoren, Nevadas, Sigmas, Carreras und Talas. Ich empfand dieses Getümmel als störend und nahm jeweils Reissaus um alleine vorne weg zu fliegen. Sobald ich dann aber einen Schlauch schön zentriert hatte, stürzten sich alle anderen Piloten von überall her wie Aasfresser auf mich. Da ich mich sodann darauf konzentrieren musste, nicht mit anderen zu kollidieren, viel ich unweigerlich aus dem Schlauch raus. Zum Glück verteilte sich das Feld dann aber nach zwei-drei Schläuchen und ich konnte mich wieder auf das Fliegen selber konzentrieren.

Wir zogen allesamt gegen Westen los und bleiben abgesehen von Peschä und Diana immer in Sichtkontakt und waren mal oben, mal unten und immer mal wieder unmittelbar nebeneinander in demselben Schlauch. Bei Pieterlen trennten wir uns dann aber auf, weil sowohl ich und Claudio landen gingen, während Philipp und Michael kehrt machten und bis Oensingen zurückflogen.

Kaum gelandet organisierten wir uns per SMS und verabredeten uns für ein Bier auf der grossen Schanze. Toller Abschluss eines schönen Flugtages!

Gleitschirmfliegen Weissenstein-05

Tschortsch

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