Last but not least, bezogen wir etwas nordwestlich von Bergamo unseren letzten Campingstopp und bauten unser Quartier und die Wagenburg nach dem Gleitschirm-Prinzip auf – so nah wie möglich am Landeplatz.

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Unser Tagesziel und das dazugehörende Briefing erhielten wir wie jeden Morgen von Aaron und David. Als erstes Etappenziel war ein feiner Cappuccino im malerischen Passdörfchen San Bernardo. Das zweite Etappenziel war dann schon etwas eine grössere Herausforderung: Gemeinsam starten, Höhe machen und auf dem Monte Linzone gemeinsam toplanden. Die Flugbedingungen waren einmal mehr genial wie an so manchen Tagen in diesen wunderbaren Roadtrip-Ferien.

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Nach einem kurzen aber steilen Hike & Fly zum Startplatz kam die spannende Phase. Wer wagt es zuerst raus? Wer spielt diesmal die Boje? In diesen Momenten war dann plötzlich jedermann extrem beschäftigt und liess dem Anderen den Vortritt

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– Sonnenbaden, Analysieren und Selfies machen kamen dann als willkommene Alternative

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Pünktlich um die Mittagszeit landeten dann Alle wie geplant auf dem Monte Linzone und gönnten sich eine kurze Pause vor dem dritten Etappenziel an diesem herrlichen Flugtag. Wir genossen die 360° Aussicht über die weite Po-Ebene, die schöne nahe Seen-Landschaft um uns herum und wir erblickten in der Ferne auch ein bekanntes Bärn-Gliders Fluggebiet: San Fermo. Aber nicht nur die Fernsicht war beeindruckten, sondern auch die Reichweite der Funkgeräte. So konnten wir tatsächlich ein- zwei Sätze mit Niklaus austauschen, der in Ivrea am Startplatz stand – 150 km entfernt!

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Das Ziel der dritten Etappe war erneut der gemeinsame Start, Höhe machen und dann wenn‘s klappt, auf Strecke zu gehen. Bevor der erste wieder startete, musste ein symbolisches Gruppenfoto her – da lang wollen wir gehen!

Dune du Pyla by Tschortsch-172

Die Flugbedingungen war ideal – die Luft wurde aufgrund der aufkommenden Wolken etwas labiler und entsprechend gab es mal einen „gäbigen“ Lift direkt nach dem Start. Unsere muntere Fliegertruppe war stets mit einem Funk verbunden und so konnten wir uns jederzeit über Schläuche, Pläne und Flughöhe auf dem Laufenden halten. Es wurde gekratzt wo es ging – sei es über den Baumkronen oder an den Wolken. Wer irgendwo kratzte, wurde auch belohnt. Aaron, der zu Beginn etwas Mühe beim Thermiksuchen hatte, wurde dafür später als Lokalmatador mit einer schönen Streckenrunde belohnt – well done!

Jeder hat für sich sein eigenes Etappenziel erreicht und wie geplant landeten alle Bärn-Gliders wohlbehütet und mit einem breiten Grinsen am Landeplatz.

Manuel brach zur Heimreise auf, da er anderntags zur Schule musste. Auch Jürg und Klaus hatten Stalldrang, weil sie doch am darauffolgenen Tag am Hike und Fly in der Lenk teilnehmen wollten. Und so kam es halt, dass auch Roman, Reto und Andika die Heimreise antreten mussten.

Herzlichen Dank an dieser Stelle für die tollen Ferien mit ganz vielen Erlebnissen.

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