Vier flughungrige Bärnglider trafen sich am Samstag 8. August an der Niesenbahn-Talstation, um gemeinsam auf Strecke zu gehen.

Als wir am Startplatz ankamen waren die ersten Piloten schon am Aufdrehen und viele weitere in den verschiedensten Phasen ihrer Startvorbereitungen.

Nachdem alle in die Luft gekommen sind und genügend Höhe getankt hatten gings in der Gruppe los, bei besten Bedingungen die Niesenkette rauf. Der Flugplan für diesen Tag war ein Niesen-Wispile-Jungfrau Dreieck. Es kamen alle gut bis an die Wispile, wo sich alle 4 wieder zusammen gefunden haben.

Von da aus gings an die Hochalpen, wo uns super Basishöhen (über 3700m), schöne Thermiken, praktisch kein Wind und eine bombastische Aussicht erwarteten. Vorbei am Sanetschpass, der Plaine Morte, Richtung Adelboden hatten bis auf Lukas alle die eine oder andere Baustelle, wenn man mal eine Thermik verpasste wurde es plötzlich schwierig. Der Schreibende musste sich beispielsweise in der Lenk – schwitzend – von 1800m wieder ausgraben, andere wiederum genossen ausgiebig soarend die Aussicht auf Adelboden bis es ihnen langweilig wurde.

Nach der Querung bei Kandersteg waren die Bedingungen dann wieder deutlich einfacher. Schöne und angenehme Thermiken und Wolken mit den unterschiedlichsten Basishöhen, manchmal wars ein richtiges Slalom um die Wolken. Beim Schilthorn angekommen stellte sich heraus, dass sich der ehrgeizige Plan vom Morgen, die Jungfrau zu überhöhen, leider nicht erfüllen liess – sie war in Wolken gehüllt.

Also ging es für die noch in der Luft verbliebenen Richtung Interlaken, wo Lukas und Bärnu landen gingen. Ich konnte nach über 20 Minuten Gleitflug am Amisbühl noch einmal Höhe machen und den Flug via Niederhorn bis zurück an den Ausgangspunkt des Fluges in Spiez verlängern.

Details zum Flug gibt’s hier.

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