Dummerweise hatte sich das schöne Wetter hinter den Wolken versteckt. Prognose: Wind ok, aber möglicher Regen ab dem frühen Nachmittag, Thermik aussichtslos.

Während einige eine gleitschirmfreie Wanderung vorzogen, nahmen andere trotz fehlender Thermik die Gondel, um einen Abgleiter zu machen, teilweise mit einem zwischengeschalteten Klettersteig. Die wohl grösste Gruppe machte ein Hike & Fly, um die andere Talseite einmal von nahem zu sehen. Das Problem dabei: der drohende Regen. Während fast alle beim Aufstieg an ihre Grenzen und darüber kamen, etablierte sich ein äusserst hilfsbereiter Sklaventreiber.

Nachdem Bäche geschwitzt und Muskeln zum brennen gebracht wurden, erreichten wir eine perfekte Startwiese mit Nullwind von unten. Wir fackelten nicht lange, ausser vielleicht Tschortsch und Georg, welche no schnell eine Abfackelten – denn keiner wollte verregnet werden – so waren wir schnell und sicher alle wieder unten.

Mit Blachen wurden Vorzelte verbunden, um im Regen einen Platz zum Sitzen zu haben. So konnten wir zusammen an einem grossen Tisch unterschiedliche Menüs zubereiten und essen und uns noch etwas austauschen. Und während es wieder dunkel und kalt wurde, machte sich Nemo grundlos sorgen, seinen gemütlichen, trockenen Platz aufgeben zu müssen.

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